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Leistungen

 

Sprechzeiten

Mo-Do: 7 bis 18 Uhr
Fr: 7 bis 15 Uhr

und nach Vereinbarung.

 

Kontakt-Daten

Das Institut für Anästhesie Schmerztherapie & Akupunktur

A. Razeq Alimy
Dr. med. Jens Brinke
Veronika Forstman
Dr. med. Daniel Korth
Harald Pilger

Uhlemeyerstr. 16
(Eilenriede Klinik)
30175 Hannover

Telefon 0511-866 45 01
Fax 0511-866 43 95
info@schmerzdienste.de

Anästhesie

punkte Was ist Anästhesie?

Das aus dem altgriechischen stammende Wort Anästhesie bedeutet soviel wie „ohne Wahrnehmung“. Unter dem Begriff versteht man heute einen Zustand der Empfindungslosigkeit zum Zweck einer operativen oder diagnostischen Maßnahme. Es bezeichnet zudem auch das medizinische Verfahren, um diesen Zustand herbeizuführen.

Die Anästhesie wird in drei Grundformen unterschieden:

Allgemein-Anästhesie

...welche als "Vollnarkose" bekannt ist.

Regional-Anästhesie

...die sich auf einen größeren Körperabschnitt erstreckt.

Lokal-Anästhesie oder örtliche Betäubung

...bei der nur ein kleiner Bezirk des Körpers empfindungslos gemacht wird.

Für alle Regional- oder Allgemeinanästhesieverfahren ist ein Anästhesist zuständig.

 

Unsere Aufgaben als Anästhesie-Team

Anästhesisten haben in der medizinischen Versorgung verschiedene Aufgaben. Vor allem wollen wir Operationen und bestimmte Untersuchungen für Sie so sicher und angenehm wie nur möglich machen.
Dabei sorgen wir nicht nur für die Ausschaltung des Schmerzes, sondern insbesondere für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen (z.B. Atmung, Kreislauf).
Sollte bei Ihnen im Zusammenhang mit einer Operation eine Intensivbehandlung erforderlich sein, werden Sie in der Regel dabei von uns betreut.
Schließlich gehört die Behandlung starker Schmerzen mit zu unseren Portfolio.

 

Allgemein-Anästhesie

Die Allgemeinanästhesie ist auch unter der Bezeichnung „Vollnarkose" bekannt. Operationsschmerzen werden hierbei ausgeschaltet, indem der Körper in einen schlafähnlichen, schmerzunempfindlichen Zustand versetzt wird. Die benötigten Schmerz- und Schlafmittel können mit der Beatmung ("inhalativ") oder mit der Infusion direkt dem Kreislauf zugeführt werden.
Neuartige Medikamente ermöglichen ein angenehmes, schnelles Einschlafen, sowie ein ebenso rasches Aufwachen aus der Narkose.
Mit einem fortschrittlichen Monitoring der Schlaftiefe mittels spezieller EEG Geräte (Hirnstrommessung), wird die Steuerung der Narkose exakt und effektiv durchgeführt. Die Gefahr eines intraoperativen Wachzustandes ist folglich deutlich reduziert.
Während der Operation verhindern moderne Warmluftgeräte eine Auskühlung des Patienten. Vor der Narkoseeinleitung wird bei uns standardmäßig ein Medikament zur Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen verabreicht.

Die Vor- und Nachteile einer Allgemeinanästhesie schätzen wir vor der Operation anhand der vorgesehenen OP, eventuellen Begleiterkrankungen und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Wünsche ein. Je nach Konstellation dieser Faktoren ist eine Allgemeinanästhesie oder aber eine Regionalanästhesie von Vorteil.

 

Regional-Anästhesie

Bei einer Regionalanästhesie wird nur eine Körperregion unempfindlich gemacht. Bei so genannten zentralen Nervenblockaden werden Nerven, die aus dem Rückenmark entspringen, mit örtlichen Betäubungsmitteln ("Lokalanästhetika") vorübergehend betäubt. So können größere Körperregionen anästhesiert werden. Beispiele für solche zentralen Nervenblockaden sind die so genannte Spinalanästhesie oder die Periduralanästhesie.
Wenn einzelne Nerven oder Nervengeflechte in größerer Entfernung von ihrem Austritt aus dem Rückenmark anästhesiert werden, spricht man von peripheren Nervenblöcken, Leitungs- oder Plexusanästhesien. Mit solchen Teilanästhesien lassen sich kleinere Körperregionen separat anästhesieren.

 

Lokal-Anästhesie

Die Lokalanästhesie ist definiert als örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. Sie bewirkt durch gezielte Applikation die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nerven und führt dabei zu Empfindungslosigkeit und Schmerzfreiheit.
Die lokale Anästhesie wird als Alternative zu anderen Anästhesieverfahren, z. B. bei kleineren Operationen und verschiedenen Untersuchungen, eingesetzt.
Während der lokalen Anästhesie werden Sie kontinuierlich von unserem Team betreut und bekommen bei Bedarf Schmerz- oder auch Beruhigungsmittel.

 

punkte Was ist vor einer Anästhesie zu beachten:

Vor einer Anästhesie beachten Sie bitte die folgenden allgemeinen Verhaltensregeln!
Diese Regeln gelten Ihrer persönlichen Sicherheit, um vermeidbare Zwischenfälle auszuschließen.

6 Stunden vor der Anästhesie nichts mehr essen!
Der Magen muss vor einer Anästhesie leer sein, damit es während der Narkose nicht zum Erbrechen kommt (gefährlich!).

2 Stunden vor der Anästhesie nichts mehr trinken!
(Ausnahme: Narkosevorbereitungstablette(n) mit etwas Wasser).

Min. 30 Minuten vor der Operation darf nicht geraucht werden!

Schminken Sie sich bitte ab!
(Make-up, Nagellack etc.) und tragen Sie keine leicht abnehmbaren Schmuckstücke (z.B. Ohrringe, usw.).

Morgen-Medikamente
Bitte sprechen Sie mit uns ab, welche Medikamente Sie morgens vor der Anästhesie noch mit einem kleinen Schluck Wasser einnehmen können.

Untersuchungsbefunde
Bringen Sie bitte Ihre aktuellen Untersuchungsbefunde (Labor, Gerinnungsstatus, EKG ) mit.

ASS und Blutverdünnungsmittel
ASS muss nicht immer vor der Operation abgesetzt werden. Es wird nach der Art der Operation und dem Einnahmegrund über das Absetzen der ASS entschieden.
Bitte sprechen Sie 2 Wochen vor der Operation mit Ihrem Anästhesisten, Operateur oder Hausarzt, ob das ASS abgesetzt werden soll oder wie es weiter genommen werden darf.

 

punkte Was ist nach einer ambulanten Anästhesie zu beachten:

Allgemeine Verhaltensregeln nach einer ambulanten Anästhesie:

24 Stunden lang
nicht am Straßenverkehr (auch nicht als Fußgänger) teilnehmen. Lassen Sie sich bitte von einem Angehörigen bringen und abholen, bzw. fahren Sie mit dem Taxi.

Keine Maschinen bedienen!

Keine wichtigen Entscheidungen treffen oder Verträge unterzeichnen.

Bleiben Sie am Operationstag nicht alleine.